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IMPRESSUM
Wappen von Walberberg
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Zeitfenster

Walberberg und seine Geschichte
Zeittafel

Moderne
1800 bis 1900

 

1799

Die Stahlburg wird an einen N. Kremer verkauft.

 

1794-
1814

Französische Besetzung des linksrheinischen Rheinlandes und damit Ende des Feudalzeitalters. Unter der neuen französischen Verwaltung gehörte Walberberg zur Mairie (Bürgermeisterei) Sechtem, Canton de Brühl im Departement Roer mit Regierungssitz in Aachen.

 

1800

Am 20. Juli 1800 erfolgt die Einsetzung der Kommission für den Kölner Gymnasial- und Stiftungsfonds. Durch das von Kaiser Napoleon I. erlassene "Brumaire-Dekret" von 1805 fand dieses Verwaltungsgebilde seine offizielle Bestätigung.

 

1802

Die Säkularisation fand in dem seit 1798 bestehenden Departement de la Roer, das 1801 im Frieden von Luneville Frankreich zugesprochen worden war, im Jahre 1802 statt. Grundlage war das 1801 abgeschlossene Konkordat, in dem die kirchenrechtliche Genehmigung der Säkularisation gegeben wurde. Das enteignete Kirchenland wurde in den Kölner Gymnasial- und Stiftungsfonds eingebracht und zum Teil an Privat verkauft.

 

1803

Der Fronhof und der Heisterbacher Hof wurden im Rahmen der Säkularisation verkauft.

 

1814-
1815

Auf dem Wiener Kongress wurden die Grenzen in Europa neu gezogen. Das Rheinland wird Preußen zugeschlagen, obwohl diese lieber Sachsen haben wollten. Die 1717 in Preußen eingeführte allgemeine Schulpflicht gilt nun auch in Walberberg. Die bewährte französische Gemeindeordnung (Gleichheit von Stadt und Land) blieb zunächst in Kraft. Die französische Gemeindeverfassung, die nicht zwischen Stand und Land trennte, passte besser auf die rheinische Wirklichkeit und blieb bis zur Einführung der „Rheinischen Gemeindeordnung“ am 23. Juli 1845 in Kraft.

 

1826

Das Schulhaus an der nordöstlichen Ecke des Kirchhofes an der Kirchstraße wird abgerissen und durch einen Neubau auf der gegenüberliegenden Straßenseite ersetzt.

 

1838

Gründung des Kirchenchors.

 

1844

Eröffnung der Eisenbahnstrecke von Bonn nach Köln durch die Bonn-Cölner Eisenbahn-Gesellschaft mit Bahnhöfen in Brühl, Sechtem und Roisdorf.

 

1850-
1860

Erweiterung und Renovierung der Kirche unter Pfarrer Adolph Löhr.

 

1847

Gründung des Männer-Ggesang-Vereins.

 

1850

Ende des Weinanbaus in Walberberg.

 

1857-
1860

Ausbau der Bonnstraße (mdl. Schossee, heute: Walberberger Straße)

 

1858

König Friedrich Wilhelm IV. von Preußen kauft den „Hexenturm“, um ihn vor dem Abriss zu bewahren.

 

1871

Erste Volkszählung im Deutschen Reich:
Walberberg hat 1.176 Einwohner!

 

1871-
1887

Kulturkampf unter Bismarck: Auflösung der Orden; Ausweisung und Verbot der Jesuiten in ganz Preußen (aufgehoben 1917). Der Staat übernimmt 1872 die Schulaufsicht, die zunächst noch von der Kirche wahrgenommen wurde; Verbot von der Kanzel über staatliche Angelegenheiten zu sprechen. Dieser “Kanzelparagraph” wird erst 1953 aufgehoben. Inhaftierung des Kölner Erzbischofs.

 

1872

Gründung des Kyffhäuserbund e.V. Kameradschaft Walberberg 1872 als „Cammeradschaftlicher Krieger-Verein“ zu Walberberg.

 

1898

Gründung des Junggesellen-Vereins „Freundschaftsbund“ Walberberg. Bis 1919 werden sich noch drei weitere Junggesellenvereine in Walberberg gründen.

 

1899

Gründung des Elektrizitätswerkes Berggeist.