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Dezember 2013

Beilklinge aus Lousberg-Feuerstein (Nachbildung)

Länge 23,5 cm,
größte Breite 8,5 cm
ca. 3000 v. Chr.
Fundort: Walberberg-Nord

Die Beilklinge wurde von J. Franken 1940 südwestlich der Rheindorfer Burg, in der Nähe des Holzbachs gefunden. Das Original liegt im LVR- Landesmuseum Bonn unter der Inventar-Nummer 62.333. Der Finder erhielt vom Museum eine Abfindungssumme von 200,00 Reichsmark. Dies würde einem heutigen Finderlohn von rd. 700 EUR entsprechen.

Die gelb-braune Beilklinge besteht aus Lousberg-Feuerstein. Auf dem Lousberg bei Aachen wurde in der Jungsteinzeit ein intensiver Bergbau auf Feuerstein betrieben. Im Tage- und Untertagebau bauten die jungsteinzeitlichen Bergleute plattenförmige Feuersteine aus, die sich besonders gut zur Herstellung von Beilklingen eigneten. In Siedlungen in der Umgebung des Bergwerks wurden anschließend die fertig geschliffenen Beilklingen hergestellt. Vermutlich erhielten die Beilklingen bereits dort ihre Holzschäfte.

Als Sammler kann man heute nur noch die steinernen Beilklingen finden, da vom Holzschaft nach tausenden von Jahren nur unter besonders günstigen Lagerungsumgebungen organische Reste erhalten sind.

Fotos: J. Tück / Archiv FHW

EdM2013-12 - CIMG1948
EdM2013-12 - Skizze Steinbeile