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Wappen von Walberberg
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Walberberger Museumsstube

Unser kleines Heimatmuseum
in der Rheindorfer Burg

Wie alles begann ...

Nach etlichen Gesprächen und Treffen hatten uns die Verantwortlichen der Domäne Walberberg die Möglichkeiten eröffnet, in den Räumlichkeiten der Rheindorfer Burg ein kleines Heimatmuseum zu eröffnen. Unsere Wahl fiel auf den Kapitelsaal des ehemaligen Dominikanerklosters, dessen Größe mit über 100 m² eine gute Basis für unser Vorhaben bietet.
Grundriss der Räumlichkeiten für die Walberberger Museumsstube

Abb. 1: Grundriss des ehemaligen Kapitelsaals in der Rheindorfer Burg   /   Skizze: Keßler

Die Arbeiten begannen am 24.05.2008 mit dem detaillierten Vermessen der Räume und der Erstellung einer Arbeitsskizze für alle zukünftigen Planungs- und Umsetzungsmaß- nahmen.

Starten werden wir mit der Renovierung der Räume, nachdem ausreichend Platz geschaffen wurde. Hierfür werden wir mit den maßgelichen Arbeiten am 14.06.2008 beginnen und schauen, wie weit wir damit kommen.

14.06.2008: Guten Mutes und mit viel fachlichem Know-how bewaffnet wollten wir uns an diesem Samstag ans Werk machen. Leider fanden wir den Raum noch völlig belegt vor und konnten lediglich eine Bedarfsanalyse für die auszuführenden Arbeiten anstellen. Wir werden die Räumung wohl in Eigenregie vornehmen müssen und dafür brauchen wir sicherlich ein paar Helferinnen und Helfer mehr.

Kapitelsaal am 24.05.2008
Kapitelsaal am 24.05.2008
Kapitelsaal am 24.05.2008
Kapitelsaal am 24.05.2008

 

 

 

 

 

 

28.06.2008: Es ist schon erstaunlich, was man auf gut 100 m² Fläche alles abstellen kann. Mit 8 Museumsräumern haben wir 3½ Stunden benötigt, um das gesamte Interieur auf die restlichen Räume des ehemaligen Klosters zu verteilen. Aber es ist geschafft. Am 12.07.2008 geht’s weiter. Dann soll renoviert werden, denn die Wände und die Decke benötigen einen neuen Anstrich.

12.07.2008: Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt! Widrige Umstände hatten  dafür gesorgt, dass wir mit den Renovierungsarbeiten leider nicht so weit vorankamen, wie wir uns  das gewünscht hätten. Aber so etwas muss man bei einem solchen Vorhaben sicherlich einplanen. Vielleicht erreichen wir unser Etappenziel am 19.07.2008. Wir arbeiten daran!

19.07.2008: Unter fachmännischer Anleitung unseres Malermeisters Hans-Peter Schuster gelang es den vier tatkräftigen Helfern, unsere Museumsstube in neuem “alt-weiß” erstrahlen zu lassen. Es war viel Arbeit, aber sie hat sich wirklich gelohnt. Am Dienstag werden noch ein paar Restarbeiten erledigt, damit am nächsten Samstag (26.07.2008) das vorhandene Mobiliar in unserem blitzblanken Museumsstübchen aufgestellt werden kann.

22.07.2008: Heute ging es dem Restschmutz an den Kragen und unsere tatkräftigen “Heinzelmännchen” haben die gute Stube zum Blinken gebracht.

... tanzt Engelbert Wirtz "verträumt" den Staubsauber-Tango!
Margret Klose geht den Fenstern an den Kragen ..
Während Horst Klose den Paneelen eine Abreibung verpasst ...
... und auch Ina Tück sorgt für Durchblick!
Nach getaner Arbeit haben sich alle ein Päuschen verdient!

Jetzt ist die Vorarbeit geschafft und wir können uns an die Ein- und Ausrichtung unserer Museumsstube machen. Trozt einiger Schwierigkeiten sind wir jetzt wieder im Zeitplan und die fleißigen Helfer haben sich ihr “Wässerchen” mehr als verdient.

26.07.2008: Nachdem nun unsere “Gute Stube” blinkt, war heute großes Möbelputzen und Möbelschubsen angesagt. Aber auch bereits der Abbau der Vitrinen und das Entwirren der Vitrinenverkabelung war aufwendiger als erwartet.

Mit der “Fan-Gemeinde” im Rücken macht die Arbeit so richtig Spass und auch größerer Kollateralschaden blieb aus!

02.08.2008: Jetzt geht es an die Feinarbeit und es ist kaum zu glauben, was das an Zeit kostet. Irgendwie scheint man auf der Stelle zu treten und nicht voranzukommen. Aber das ist wohl wie beim Hausbau. Der Rohbau steht sehr schnell und der Ausbau scheint kein Ende nehmen zu wollen. Und immer steht man vor der Qual der Wahl. Welche Keramik wollen wir nehmen und außerdem wäre hier und da ein wenig mehr Licht nicht zu verachten...

09.08.2008: Es geht voran. Weitere Exponate finden ihren Weg in die Rheindorfer Burg und stellen uns immer wieder vor neue Herausforderungen. Aber von solchen Widrigkeiten läßt sich unser Präsident natürlich nicht abschrecken.

Die Kirche wurde auch bereits prächtig herausgeputzt und erstrahlt in neuem Glanz...

...und so sah unser Ort vor 200 Jahren aus!

Am nächsten Samstag (9:00 Uhr)
geht’s  weiter und es bleibt noch viel zu tun!

Museum20080816A
Museum20080816B
Museum20080816C

16.08.2008: Es geht gut voran und unser Herr der Scherben hat seinen Keramikbereich bereits gut in Szene gesetzt. Auch die übrigen Exponate finden allmählich ihren Platz. So auch das “Kirchberg-Diorama”, an dessen Erweiterung Heinrich Wolter, der “Bauherr” dieser tollen Modelle, bereits kräftig arbeitet.

23.08.2008: Jetzt ist es nicht mehr weit bis zur Eröffnung unseres kleinen Heimatmuseums. Aber auch heute haben weitere Exponate ihren Weg in unsere Ausstellung gefunden und die mühselige Kleinstarbeit mit Beschriften, Zuordnen, Ausrichten usw. scheint kein Ende nehmen zu wollen. Heute ist es dann gelungen, die gesamte Elektrik ans Laufen zu bekommen, um die Ausstellungsstücke im rechten Licht präsentieren zu können.
Auch die Stellwände sind endlich eingetroffen und haben ihren Platz gefunden. Dummerweise müssen die jetzt auch noch bestückt werden. Aber wir haben es ja nicht anders haben wollen.

30.08.2008: Wir haben es geschafft! Unser kleines Heimatmuseum kann morgen seine Tore für die Besucher öffnen. Die Vitrinen sind bestückt und beschriftet. Die Ausstellungstische sind plaziert und dekoriert. Die Bilddokument, Publikationen und Berichte haben an den Stellwänden ihren Platz gefunden. Das hatten wir uns Ende Mai auch nicht träumen lassen, wieviel Arbeit ein kleines Heimatmuseum verursachen kann. Aber wir sind froh, dass wir die Exponate nunmehr in unserer schönen Museumsstube allen Bürgerinnen und Bürgern präsentieren können.