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Natur-Kultur-Pfad
Walberberg

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Station 7
Landgraben (Annograben)

Die nach dem Kölner Erzbischof Anno II. (1956.1075) benannte Straße war ursprünglich ein Wassergraben und Teil des mittelalterlichen Sicherungssystems, das sich um 1275 von Worringen, über Walberberg, bis nach Alfter erstreckte. Da die Dörfer im Mittelalter sich keine teuren Wehranlagen mit Mauern und Türmen leisten konnten, legten sie als Grenzbefestigung wassergefüllte Gräben an, die mit Wällen, spitzen Pfählen und Strauchwerk ein gewisses Hindernis gegen räuberische Überfälle darstellten. Das Strauchwerk bestand seiner Zeit meist aus Buchen, deren Spitze zur Erde gebogen und eingegraben wurden - das sog. Gebück. Die Spitzen bildeten Wurzeln und es entstand ein "Astskelett" aus knorrigem Buchenholz. Zwischen diesem Skelett wurde Dornengestrüpp gesetzt, meist Schwarz- oder Weißdorn, Heckenrosen, Brombeeren oder auch Ilex - das sog. Gedörn. Der Landgraben wurde im Norden vom Rheindorfer Bach, im Süden vom Siebenbach mit Wasser versorgt und diente nach seiner fragwürdigen militärischen Nutzung überwiegend zur Wasserversorgung der Nutztiere und, soweit erforderlich, der Bewässerung der anliegenden Äcker. Ab 1897 wurde er trockengelegt und 1929 zugeschüttet.

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NKP07

Die Details zur Streckenführung des Natur-Kultur-Pfades entnehmen Sie bitte dem Faltplan, den der Förderkreis Historisches Walberberg 2009 im Zuge der Eröffnung des NKP herausgebracht hat. Den Plan erhalten Sie hier. Weiter zu " MUNDART-Lexikon"!

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Abb: FHW / Sammlung Keßler

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