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Natur-Kultur-Pfad
Walberberg

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Station 9
Römerkanal

Die römische Eifelwasserleitung, die umgangssprachlich als “Römerkanal” bezeichnet wird, hatte beim Endausbau eine einfache Trassenlänge von rd. 95 km und führte vom "Grünen Pütz" im Rosental (zwischen Nettersheim und Urft / Kreis Euskirchen) bis zum “castellum aquarum”, dem Kölner Wasserkastell. Seine Fertigstellung datieren die Archäologen auf rd. 80 n.Chr. und soll das römische Köln fast 200 Jahre mit Quellwasser aus der Eifel versorgt haben.

Die heutige Hauptstraße von Walberberg ist aus dem Kontrollgang entlang dieser Wasserleitung entstanden, die Walberberg auf einer Länge von rd. 2 km durchzieht. Im frühen Mittelalter wurde das größte Aquädukt nördlich der Alpen als Steinbruch ausgeschlachtet. Sowohl beim Bau der Pfarrkirche wie des Hexenturms wurden Bruchstücke des Römerkanals verwendet.
Das hier sichtbare Teilstück wurde an dieser Stelle bei Ausschachtarbeiten freigelegt und weder in der Höhe noch in seiner Lange verändert. Es befindet sich dort, wo die römischen Erbauer es vor fast 2000 Jahren vergraben hatten.

Die Details zur Streckenführung des Natur-Kultur-Pfades entnehmen Sie bitte dem Faltplan, den der Förderkreis Historisches Walberberg 2009 im Zuge der Eröffnung des NKP herausgebracht hat. Den Plan erhalten Sie hier. Weiter zu " MUNDART-Lexikon"!

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Foto: FHW / Keßler

NKP09
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