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Wappen von Walberberg
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Herzogtum Brabant - halber Real  - Münzherr Karl V. (1506-1555)

Der Walberberger Münzschatz

Der Münzschatz von Walberberg, der in einem Kölner Steinzeugkrug um 1600 vergraben wurde (die jüngste Münze war von 1598) setzt sich zusammen aus 3 Gold- und 14 Silbermünzen. Man fand ihn in der Flurparzelle “Am Doam” (Am Turm), nördlich der Ecke Flammgasse/Kitzburger Straße.

Münzen aus Kurköln, auf dessen Gebiet die Fundstelle liegt, sind nicht vorhanden. Das Rheinland ist nur mit je einem Exemplar des Herzogtums Jülich-Berg und der Stadt Köln vertreten. Die Mehrzahl der Münzen stammt aus den Niederlanden (Herzogtümer Brabant und Geldern, Grafschaft Flandern, Herrschaft Overijssel) und ist aus Silber geprägt, das aus den Bergwerken von König Philipps II. von Spanien (1556-1598) gefördert wurde und in seinen niederländischen Münzstätten vermünzt wurde.

Die Zusammensetzung des Schatzes entspricht dem damaligen Geldumlauf im Rheinland, der sich stark in fremder, vor- wiegend niederländischer Währung abspielte.