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Wappen von Walberberg
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Die Walberberger Straßennamen

Nicht nur der Ort ist gespickt mit Geschichte und Geschichten, auch die Straßennamen erzählen etwas über die Vergangenheit von Walberberg. Ihre Namen wurden so gewählt, daß sie an Persönlichkeiten, Ereignisse oder Örtlichkeiten in und um Walberberg erinnern.

Und da muß ein Ort schon sehr geschichtsträchtig sein, damit man 50 Straßen - wenn wir uns nicht verzählt haben - so nennen kann, daß die Namen einen direkten Ortsbezug haben. Na ja, jedenfalls die überwiegende Anzahl der Straßennamen!

Natürlich sind auch hier Namensänderungen vorgekommen. So ist der »Heinrich-von-Berge-Weg« bereits bereits der vierte Name für die Straße von der Hauptstraße zur Walberberger Straße.
Nachfolgend erhalten Sie einen kurzen Einblick in die Namensgebung der Straßen in Walberberg und deren geschichtlichen Hintergrund.

Die Walberberger Straßen

Ackerweg
Albertstrasse
Alveradisstraße
 Am Alten Kurfürsten
Am Goldacher
Am Zidderwald
An der Bonnstraße
Annograben
Ballenpfad
Buschgasse
Cäsariusweg
Coloniastraße
Dominikanerstraße
Düffelstraße
Enggasse
Eulenhüttenweg
Flammgasse
Franz-von-Kempis-Weg
Fronacker
Frongasse
Hanrathstraße
Hauptstraße
Heinrich-von-Berge-Weg
Hohlgasse
Im König
Irlenpütz
Jesuitenbungert
Jodokusstraße
Kapitelweg
Kitzbuger Straße
Klütschpfad
Kräwinkel
Lange Fuhr
Limburger Gasse
Margaretenstraße
Matthias-Claudius-Weg
Mönchfuhrweg
Nonnenweg
Oberstraße
Pater-Bertram-Platz
Paul-Gerhardt-Straße
Rheindorfer Acker
Rheindorfer Burg-Weg
Röntgenstraße
Schallenberg
Schützenstraße
Schwadorfer Kreuz
Von-Groothe-Straße
Walberberger Straße
Walburgisstraße
Wingert
Zisterzienserweg

Straßenschild-Ackerweg_75p

[von Schwadorf, über Frongasse und Hessenweg nach Sechtem]

Der »Ackerweg« ver- läuft zum Teil parallel zu den Gleisen der Vorgebirgsbahn und grenzt an die Felder im Osten von Walberberg. Er verläuft außerhalb der Ortsgrenze.

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Fortsetzung folgt ...

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[Ringstraße zur Margaretenstraße]

Die ab 2002 entstan- dene Straße erinnert an das 1925 ge- gründete Dominika- nerkloster St. Albert. Der Namensgeber die- ses Klosters, der heilige Albert, lebte von etwa 1193 bis 1280. Albert, Graf von Bollstädt, war Theologe und Dominikaner. Er lehrte an Ordensschulen in Paris und Köln, wurde Ordensprovinzial für Deutschland und war zeitweise Bischof von Regensburg. Wegen seiner universellen Bildung wird er »Albertus Magnus« („Albert der Große“) genannt. 1931 sprach man ihn heilig und erhob ihn zum Kirchenlehrer.
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[Hanrathstraße und Limburger Gasse ]

Der Weg entstand um das Jahr 1970. Gräfin Alveradis lebte im 11. Jahrhundert und wohnte in der kleinen Burg am heutigen (allerdings erst später erbauten) Hexenturm. In mehreren Urkunden wird sie namentlich erwähnt. Durch eine bedeutende Schenkung ermöglichte sie die spätere Ansiedlung eines Zisterzienserinnenkonvents und legte damit den Grundstock für den heute noch existierenden Klosterhof.