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IMPRESSUM
Wappen von Walberberg
butt

Wegekreuze in und um Walberberg

Die Tradition der Wegekreuze reicht weit zurück bis in das frühe Mittelalter. Damals verdrängte das christliche Kreuz die heidnischen Weihesteine, die dazu bestimmt gewesen waren, böse Geister zu bannen. Der Grund für die Errichtung von Kreuzen war aber recht unterschiedlich.

So gab es u.a. auch „Sühnekreuze“ am Ort einer Straftat (z.B.: Mord oder Totschlag), die der Missetäter zur Sühne seiner Untat aufstellen mußte. Oder Grenzkreuze, die die Grenzen von Herrschaftsbezirken markierten und mit deren Hilfe um den Schutz Gottes für diese Bezirke gebeten wurde. Von diesen Zeichen der mittelalterlichen Frömmigkeit ist in unserer Region leider keines mehr erhalten.

Was wir in und um Walberberg finden, sind Kreuze aus der Neuzeit, so ab den 18. Jahrhundert. Diese Kreuze sind im Gegensatz zum Mittelalter i.d.R. „Dankeskreuze“, für ein wichtiges Ereignis oder die Rettung aus einer Notlage. Diese Votivkreuze tragen Inschriften wie „zu Ehre Gottes“ usw.

 

Inschrift:
Im Gedenken an
Pater Bertram Otto Groll
zum Segen der Feldfrüchte
2005

Standort:
In den Feldern zwischen
Walberberg und Schwadorf

 

 

Inschrift:
Christus ward gehorsam bis zum Tode, ja bis zum Tod am Kreuze.
ohne Jahr

Standort:
An der Kreuzung Hessenweg-Walberberger Str.
in Walberberg

 

 

Inschrift:
1748
M • F
C • S • E • L
L • D • E • S
VSP • S ROCHUS
S SEBASTIAN
BIT VOR VNS

Standort:
An der Kreuzung
Holzweg - L183
 

 

Inschrift:
Ich bin der Weg
die Wahrheit
und das Leben
ohne Jahr

Standort:
Walberberg
Hauptstraße 21
 

 

Inschrift:
LEBEN
ohne Jahr (1986)

Standort:
An der Kreuzung
Enggasse - Hohlgasse
in Walberberg