BRAUCHTUM

Bräuche sind innerhalb einer Gemeinschaft gewachsene Gewohnheiten und langjährige Traditionen, die Sinn, Identität und Integration stiften. Schön wäre es, wenn die „Alten“ den „Jungen“ erzählen, wie es früher einmal war: vom Leben im Dorf, von der harten Alltagsarbeit im rheinischen Vorgebirge, vom Werden und Vergehen, von Geburt und Tod. Aus diesem Leben stammt das tief verwurzelte religiöse und alltägliche Brauchtum.

Schon immer war Brauchtum auch eng mit den Jahreszeiten verbunden. So bieten sich über das Jahr verteilt viele Gelegenheiten für religiöse, soziale und kulturelle Feste – von Neujahr über Karneval und Ostern bis hin zum Erntedankfest, Advent und Weihnachten.
Damit das lokale Brauchtum nicht in Vergessenheit gerät, engagiert sich der Förderkreis für die Dokumentation und Bewahrung überlieferter Traditionen sowie die Unterstützung neuen Brauchtums, um den kulturellen Reichtum in unserem Dorf zu erhalten.

Der Karneval ist in Walberberg schon sehr lange tief verwurzelt. Das liegt sicherlich nicht nur an der Feierfreudigkeit der Bevölkerung, aber die ist hierfür natürlich auch nicht hinderlich.

 

Wie in jedem Vorgebirgsort, so hat auch Walberberg seine eigene Mundart. Doch leider hört man sie immer weniger im Dorf. Doch eine Mundart kann nur erhalten werden, wenn man sie hört und spricht.

Flurnamen sind heutzutage nur noch selten im Gebrauch. Früher waren sie für die Ortsbestimmung im Dorf existenziell für die Orientierung und eindeutige Zuordnung, z. B. für einen Kauf oder Verkauf eines bestimmten Grundstückes.